Rückblick 01

15.09.2026
Mann im Anzug zaubert für Gäste am Tisch.

Bevor ich auf 15 Jahre und 400 Auftritte zurückblicke, möchte ich ganz am Anfang anfangen: Wie bin ich eigentlich zur Zauberei gekommen?

Es muss ungefähr im Jahr 1990 gewesen sein. Ich war acht Jahre alt und fand auf dem Dachboden das "Handbuch der Magie" von Jochen Zmeck. Das Buch gehörte meiner Mutter und ich begann darin zu blättern. Besonders die Kartentricks hatten es mir angetan. Für meine ersten Versuche mussten dabei immer die Skatkarten meines Opas herhalten.

Ich übte mehrere Tricks ein, hatte mich jedoch nie getraut, anderen diese zu zeigen oder meinen Freunden überhaupt zu erzählen, dass ich zaubere. Ich habe einfach für mich selbst geübt und die Zauberei war etwas, das ich ganz für mich allein hatte.

In den folgenden Jahren habe ich mich immer mal wieder für die Zauberei begeistert. Ich habe verschiedene Tricks ausprobiert und geübt, dann flachte die Begeisterung wieder etwas ab und andere Dinge wurden wichtiger. Es war lange Zeit einfach ein Hobby, das immer mal wieder auftauchte.

Das änderte sich erst im Jahr 2011. Die goldene Hochzeit meiner Großeltern stand bevor und plötzlich gab es einen konkreten Anlass, mit meiner Zauberei aufzutreten.

Für diese Feier stellte ich eine ca. 30-minütige Zaubershow zusammen. Es sollte eigentlich nur ein einmaliger Auftritt im Kreis der Familie werden.

Dass daraus einmal 400 Auftritte und eine nebenberufliche Tätigkeit als Zauberkünstler entstehen würden, hätte ich niemals gedacht.

Und genau hier beginnt eigentlich meine Geschichte als Magier René. 

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